Webstühle in Epfenbach

Nun hatte der Verein einen Webstuhl, der mehr oder weniger korrekt aufgestellt wurde, weben konnte man darauf nicht. Er war ein platzfressendes, funktionsunfähiges Fossil in dem Museumsraum, welcher der Darstellung "Wäsche" gewidmet ist.

Die Hilfe kam von Gudrun Freifrau von Gemmingen-Hornberg. Zu ihr hatte der Verein Kontakt aufgenommen, mit ihrer Fachkenntnis und unter Mithilfe örtlicher Handwerksbetriebe wurde die Mechanik ergänzt und angepasst. Sie kam oft nach Epfenbach und zeigte, wie eine Kette aufgelegt wird, die Kettfäden durch die Ösen der Fächer und den Webkamm gezogen werden und die Pedale funktionieren.

Und jetzt kann man den Webstuhl im Museum besichtigen.
Gudrun Freifrau von Gemmingen-Hornbach.
Der alte Kettbaum

Hier ein Beispiel für die Veränderungen, die schließlich zur wieder einwandfreien Funktion führten:

Links ist die Situation am Kettbaum im Zustand "vorher" zu sehen, und so sauber laufen jetzt die Fäden zum Webkamm.
Die neu aufgelegten Kettfäden