Verein für Heimapflege EPFENBACH e.V.
Anno 1975

Erdgeschoss des Museums

Über die "Staffel" kommt man von der Straße her in den Hausgang. Die Eingangstür war früher in eine obere und untere Hälfte geteilt, so daß Licht in den Flur kam, ohne daß Vierbeiner und Federvieh in das Hausinnere kommen konnten.

Die Küche zeigt wie auch die restlichen Räume eine Wohnungseinrichtung in den Jahren um 1850. Der gemauerte Herd, Küchenschrank, Tisch und Wasserstein sind typisch für die damalige Ausstattung.
Das Schlafzimmer bot nur den Eltern und dem kleinen Kind eine Schlafgelegenheit, die größeren mußten unter das (natürlich nicht isolierte ) Dach.

Die "Gute Stube" war Aufenthaltsort der ganzen Familie, besonders im Winter. Der grüne Schrank aus dem Jahr 1819 stammt wie die restlichen Möbel aus dem Ort.
Zimmerbeleuchtung war der Kienspan (Spitzname der Epfenbacher heute noch: "Kiestumpe"), später die Erdöl-Ampellampe. Die Elektrizität kam erst 1922 ins Dorf.


Das "Stubenpanorama" verschafft ein Gesamtbild des Erdgeschosses