Verein für Heimapflege EPFENBACH e.V.
Anno 1965

Unsere Aufgaben

Archivierung von Bild und Fotodokumenten jeglicher Art

Etwa 5000 Fotodokumente lagern bei der Fotografin des Vereins für Heimatpflege Epfenbach, Doris Sauter. Sie bringt jetzt Ordnung ins Archiv: die Bilder sollen für die Vereins-Chronik digitalisiert und in eine übersichtliche Ablage gebracht werden. Begonnen hat sie mit den älteren Aufnahmen, die dem Verein vorliegen. Schwierig ist es, den dargestellten Personen Namen zuzuordnen.

Was bei aktuellen Fotos leicht fällt, lässt sich nur schwer realisieren, wenn es sich um eine der vielen Aufnahmen aus dem frühen Teil des letzten Jahrhunderts handelt. Solange Gebäude oder Straßenszenen abgebildet sind, ist die Aufgabe noch einigermaßen schnell gelöst, auch wenn sich die Ansichten des Dorfes im Lauf der Zeit deutlich verändert haben. Aber was macht man zum Beispiel mit der Aufnahme des Turnvereins aus dem Jahr 1916, wo die Aktiven in 4 Reihen hintereinander in die Kamera lachen? Wen kann man noch fragen: Sag mal, wer ist denn das?

  • Der Turnverein  im Jahr 1916
    Der Turnverein im Jahr 1916
  • Wer ist wer - oft spannender als eine Quizshow
    Wer ist wer - oft spannender als eine Quizshow
  • Der Turnverein beim Umzug im Jahr 1927
    Der Turnverein beim Umzug im Jahr 1927
  • Doris Saueter beim scannen von Bildern
    Doris Saueter beim scannen von Bildern
  • Identifizieren der Bildinhalte
    Identifizieren der Bildinhalte

 

Aktive Ältere in unseren Reihen, die sich noch Erinnerungen aus ihrer Jugendzeit bewahrt haben, sitzen am Computer zusammen und versuchen, Menschen auf alten, zum Teil schon vergilbten Fotos richtig zu erkennen. Helmut Ambiel diskutiert zusammen mit Albert Heringer darüber, welches Gesicht welcher Epfenbacher Familie zugeordnet werden kann. Und ihre Angaben werden von Helga Seel auf der Tastatur eingegeben.

Auch der langjährig in der Verwaltung tätig gewesene Gerhard Wolf trägt wie Erich Freund zu der Aufklärung bei, eine Aufgabe, die sich häufig nicht eben mal in 5 Minuten erledigen lässt. Immerhin knapp 600 Fotos sind so in langen Sitzungen schon identifiziert worden. Die moderne technische Ausrüstung von Jürgen Freund mit Scanner und Computern an mehreren Arbeitsplätzen erleichtert die Arbeit sehr. Dennoch wird es noch Monate dauern, bis alles auf den modernen Bild-CDs gespeichert sein wird.


Betreuung und Pflege des Heimatmuseums in Epfenbach

Seit 1989 befindet sich hierin die Sammlung des Heimatmuseums. In vier Stockwerken sind verschiedene Gegenstände aus dem Ort und der unmittelbaren Umgebung zu einer eindrucksvollen Sammlung zusammengestellt. Seit der Eröffnung im Jahr 1967 haben bis 2001 bereits etwa 20.000 Besucher aus dem Ort, der näheren und weiteren Umgebung und aus dem Ausland diese Ausstellung besucht, die sich auch weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Im Jahr 1990 wurde das Museum anlässlich des „Heimattages Baden-Württemberg“ mit der Plakette „Vorbildliches Heimatmuseum“ ausgezeichnet. Mehr über unser Heimatmuseum können sie im oberen Bereich unter HEIMATMUSEUM erfahren.


Verschönerungen, Verzierungen und Renovierung

Regelmäßig heißt es "schön muss es werden". So werden zu vielen Festlichkeiten allerhand verschönerungen des Ortskern, der verschiedenen Brunnen im Ort oder sonstigen Bauwerken durch unseren Verein mit gemeinsamen Kräften und viel Unterstützung vorgenommen.

Auch durch die Unterstützung der Epfenbacher Gemeinde und BevölkerungAm 27. Juli 2002 wurde bei sonnigem Wetter in Anwesenheit des Bürgermeisters, des Gemeinderats und der Vorstandschaft des Vereins für Heimatpflege die renovierte Eichwald-Brücke eingeweiht. In kurzen Ansprachen bedankten sich der Vorstand des Vereins, Jürgen Kurz, und Epfenbachs Bürgermeister Meinhard Seel bei den fleißigen Mitgliedern des Heimatvereins, die in ungezählten Stunden diese umfangreichen, schweißtreibenden und arbeitsaufwendigen Arbeiten zu Gunsten der Gemeinschaft und ohne Kosten für die Gemeinde durchführten.

Dies waren: Helmut Ambiel, Leo Arnold, Karl Czemmel, Albert Heringer und Olaf Krebs. Sie erhielten als Anerkennung vom Verein und der Gemeindeverwaltung je ein Weinpräsent.

Bei der Aufgabe, die große Steinplatte für den Tisch aus dem Krebsbach zu bergen und an die vorgesehene Stelle zu platzieren, wurden sie von der Fa. Norbert Wieland aus Epfenbach hervorragend unterstützt.